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Interview mit Peter Wissmann 

Stell dich bitte vor – wer bist du und was sollte man über dich wissen? Zusammen mit meiner Frau Trudy – wir sind mittlerweile 54 Jahre verheiratet – und unserem Hund Kiwo wohnen wir in Wohlen. Schön am Dorfrand, nahe der Natur, Wald und Landwirtschaft.

Unser Sohn ist verheiratet und hat drei Töchter (24, 22 und 12), und wir freuen uns an drei wunderbaren Enkelinnen. Beruflich war ich bis 2009 in der grafischen Branche in operativen und strategischen Führungsfunktionen tätig. Pensioniert wurde ich nie.

Wie wichtig ist für dich der Glaube?
Der Glaube ist mir in die Wiege gelegt worden. Geboren am Sonntag, 24. Dezember 1944. Gott hat es mit mir immer gut gemeint. Dafür bin ich ihm jeden Tag dankbar. Aufgewachsen bin ich mit fünf Geschwister in einer katholischen Familie. Die Sonntagsmesse in der Pfarrkirche Villmergen war Pflicht. Der Weg dorthin war ein drei Kilometer langer Fussmarsch. Dazu kamen Christenlehre und im Mai und Oktober der tägliche Rosenkranz in der kleinen Dorfkapelle. Das alles hat mich geprägt und ich spürte bei mir und in unserer Familie eine gute und segensreiche Verbindung.
Der Glaube ist heute in unserem Alltag noch wichtiger geworden. Gerade dann, wenn Schwierigkeiten irgendwelcher Art auftraten, hat uns das Gebet, die Eucharistie, die Nähe und das Vertrauen zu Gott geholfen und Heilung gebracht.

Wie lebst du im Alltag?
Ganz einfach und bescheiden in unserem Haus mit schönem Garten, einem Naturteich mit vielen Kleintieren wie Frösche, Molche, Eidechsen, verschiedene Vogelarten, Blumen, Küchen-Kräutern.

Seit dem lebensbedrohenden Gesundheitsproblem meiner Frau vor sechs Jahren erledige ich viele Hausarbeiten für sie. Gott hat uns damals ein Wunder geschenkt und meine Frau am Leben erhalten.

Pensionierung nicht in Sicht. Meine langjährige Erfahrung in der Führung von Menschen und meine Netzwerke wollte ich nicht einfach stilllegen. Also machte ich eine Ausbildung als Mentor und stelle mein Wissen und meine Beziehungen Firmen, Chefs, Kaderleuten und Einzelpersonen zur Verfügung. Mein Ziel ist Menschen zufrieden und erfolgreich zu machen.

Unser Hund Kiwo ist über 13 Jahre alt und hat Gehbeschwerden. Aber er ist ein zufriedener und fröhlicher Kerl. Möge er noch lange bei uns bleiben.

Welches ist das schönste Erlebnis in diesen Zusammenhang, dass du je erlebt hast?
Dass meine Frau vor sechs Jahren ihre schwere, akute und lebensbedrohende Krankheit überlebt hat und heute bis auf wenige Einschränkungen den Alltag gut erleben und gestalten kann.

Was die Leser überraschen dürfte: Mit bald 80 hast du dich noch entschlossen uns als ehrenamtlicher Aussenübertragungstechniker zu unterstützen. Wie kam es dazu?

Das ist eine lange Geschichte und geht Jahre zurück. Ich lernte Radio Maria vor etwas mehr als fünf Jahren kennen. Und ich las auf der Homepage über Aussenübertragungen. Das interessierte mich. Die vielen Kontakte über einige Jahre ergaben nichts Positives. Im Sommer 2022 habe ich erneut angefragt und siehe, es tat sich etwas. Die ersten Kontakte vor einem Jahr versprachen Gutes.

Dem Gespräch mit Yannick Zenhäusern folgte die praktische Einführung direkt in der Kirche vor Ort. Im Oktober 2023, habe ich die Feuertaufe bestanden und aus Dübendorf die Heilige Messe allein übertragen. Die Anfangsschwierigkeiten sind überwunden. Voll Vertrauen hilft mir die Mutter Gottes bei jedem Einsatz.

Was motiviert dich das für die Radio-Maria-Familie zu tun?
Oft fragte ich mich nach dem Sinn meiner Arbeit. Ist diese Arbeit denn auch sinnvoll? Oder gibt es noch Besseres? Irgendwie spürte ich eine Berufung für Radio Maria um mit zu helfen das Evangelium und die Eucharistie als Jünger Jesus zu verbreiten und viele Menschen zu gewinnen. Nach jeder Uebertragung spüre ich ein wunderbares Gefühl und eine tiefe Zufriedenheit in mir. Es gibt nichts Schöneres. Dass ich diesen Einsatz leisten kann, verdanke ich, Gott sei Dank, meiner guten Gesundheit

Radio Maria – das ist mein Weg zu Jesus.

Dank deinem Einsatz hören noch mehr Messen aus der ganzen Schweiz – welche Regionen deckst du ab?
Geografisch heisst das: westlich Zürich, Aargau, Luzern, Ob- und Nidwalden, Zug, Schwyz.

Steckbrief von Peter

Lieblingsbibelstelle
Psalm 23: Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen

Lieblingsheilige/r
Heiliger Bruder Klaus
Heiliger Petrus (Fels)

Motto
– Alles meinem Gott zu ehren
– Alle Tage demütig und dankbar sein
– Gib nie auf

Irgendwo habe ich gelesen: Solange ich mit Freude, zufrieden und gerne arbeite – habe ich keine Zeit alt zu werden.

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