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19. März – Hochfest des heiligen Josef

Papst Franziskus hat im Schreiben „Patris corde“ (mit väterlichem Herzen) einen Gedanken über den heiligen Josef geschrieben, der mich sehr beeindruckt: „Das geistliche Leben, das Josef uns zeigt, ist nicht ein Weg, der erklärt, sondern ein Weg, der annimmt. Nur von dieser Annahme her, von dieser Versöhnung her können wir auch eine grössere Geschichte, einen tieferen Sinn erahnen.“ Dieser Aspekt ist für uns alle so wichtig, damit wir in den guten und in den schwierigen Momenten unseres Lebens immer die grössere Geschichte Gottes erahnen können, auch wenn wir vieles nicht verstehen. Dazu braucht es einen grossen Glauben und ein tiefes Vertrauen, indem wir uns nicht in erster Linie auf menschliches Denken stützen, sondern auf die Vorsehung Gottes und seine Gnade, die über unsere eigenen Fähigkeiten hinausgeht. Ein weiterer Satz aus dem Schreiben „Partis corde“ fordert uns genau in diesem Sinn heraus: „Die Heilsgeschichte erfüllt sich ‚gegen alle Hoffnung […] voll Hoffnung‘ (Röm 4,18) durch unsere Schwachheit hindurch. Allzu oft denken wir, dass Gott sich nur auf unsere guten und starken Seiten verlässt, während sich in Wirklichkeit die meisten seiner Pläne durch und trotz unserer Schwachheit realisieren.“ Das ist eine Sprache, die in unserer Welt oft nicht verstanden wird, da der moderne Mensch sich oft nur auf irdische Stärke, auf wissenschaftliche Studien und auf menschliche Überlegungen stützt. Uns fällt es oft schwer, zu glauben, dass Gott eine grössere Sicht der Dinge hat als unsere sehr begrenzten Überlegungen. Eigentlich ist es für uns eine grosse Befreiung, dass wir mit dem heiligen Josef zusammen Gott das Ruder unseres Lebens übergeben können, weil wir ihm mehr vertrauen als unserem Denken: „So lehrt uns Josef, dass der Glaube an Gott auch bedeutet, daran zu glauben, dass dieser selbst durch unsere Ängste, unsere Zerbrechlichkeit und unsere Schwäche wirken kann. Und er lehrt uns, dass wir uns inmitten der Stürme des Lebens nicht davor fürchten müssen, das Ruder unseres Bootes Gott zu überlassen. Manchmal wollen wir alles kontrollieren, aber er hat alles wesentlich umfassender im Blick“ (Patris corde). Möge uns der hl. Josef ermutigen, den Weg des Glaubens und des Vertrauens zu gehen.

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